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NEWS 2008
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5/11/08
Saluti
dalla Svizzera sämi und Reto"
Nach 61 Stunden gewinnen
Reto Koller und Sämi Burkart das 620 Kilometer Bike Rennen in
Marocco.
Nach 140 von 620 Kilometern
riss Reto, in Führung liegend, im Schlamm den Wechsell ab. Sämi
schloss auf und abwechselnd schleppten sie das Bike 30 Kilometer
durch die Steinwüste von Timusinie bis Toumuret, wo sie reparieren
konnten. An 10. Stelle liegend und mit 2.5 Stunden Rückstand
traten sie die Aufholjagd an.
Die Philosophie des Naturaid
(700 Kilometer non Stopp rennen) ist für Aussenstehende kaum
verständlich. Wo liegt das Vergnügen, bis 88 Stunden mit möglichst
wenig Pause in schwierigstem Gelände, bei möglichen Temperaturen
von -10° - +35°, ein Bike Rennen mit 10 Kilogramm Gepäck zu fahren?
Ist
es ist die Schönheit der Wüste, das gewaltige Atlas Gebirge, die
Flüsse, Täler, die Menschen, ihre Behausungen, das Licht, die
Schatten, die Nacht, der Sternenhimmel, die Einsamkeit, die Weite,
die am Morgen wärmende Sonne, der heisse Tag und wieder der
kühlende Abend? Oder die Illusion etwas Grosses zu tun? Durchaus
empfindet man während des langen Rennens immer wieder gute,
aufheiternde, sensationelle Momente. Alle fünf bis zehn Stunden
gibt es drei Liter Wasser. Vielleicht kann man etwas zu Essen
kaufen. Sonst ernährt man sich aus dem obligatorischen
mitzuführenden Vorrat von 8000 Kalorien. Die meisten, die einmal
teilgenommen haben kommen wieder. Dieses Jahr 16 Italiener, zwei
Italienerinnen, zwei Belgier und zwei Schweizer.
Der italienische Veranstalter
Maurizio Doro teilte uns schon vor dem Rennen mit, dass es die
letzte Veranstaltung in Marocco sei. Jedes Jahr hatte schlechtes
Wetter die Teilnehmer in arge Schwierigkeiten gebracht und zu oft
mussten viele aufgeben. Auch dieses Jahr wurde nach starken
Regenfällen die vorbereitete Strecke unfahrbar. Doro verlegte den
Startort in den Süden des Atlas Gebirges und improvisierte eine
schöne Strecke mit 620 Kilometer und 7000 Höhenmeter. Der Startort
war in Ait-Benhaddou, führte über eine Piste nach Ouarzazate, verlief
dreissig Kilometer nördlich des Dades Tals auf einem Hochplateau
nach Boumaine du Dades, von da zweihundert Kilometer in südlicher
Richtung durch die Jebel Wüste nach Zogora und anschliessend
nördlich des Dra Tals ins Ziel nach Agdz. Nach einem
Angewöhnungstag war der Start am Dienstag Morgen um vier Uhr. Reto
und Sämi konnten sich auf der ersten Piste nach dem Start leicht
absetzen. Auf den folgenden zehn Kilometer Asphalt schlossen vier
Teilnehmer des Tour de Pansch Teams zu ihnen auf. Nach sechzig
Kilometer überholte sie der Vorjahreszweite Mauro und Reto folgte
ihm. Im folgenden Streckenabschnitt zeigte das Road Book wieder
mal eine Flussüberquerung an. Das Führungsduo folgte einem breiten,
noch feuchten Qertal, wo durchaus vor den schweren Regenfällen in
den vergangenen Tagen einmal eine Piste hätte sein können. Nach
sechs Kilometer riss Mauro den Wechsel ab und gab das Rennen auf.
Reto zweifelte an der Korrektheit der Strecke und kehrte auch um.
Zurück bei der Flussüberquerung entdeckte er die Spuren der
Verfolger, welche jedoch in südlicher Richtung dem Fluss gefolgt
waren. Schon nach drei Kilometer traf er auf diese. Unter ihnen
auch Sämi. Doch auch sie waren auf dem Rückweg. Richtung Toumuret
musste man trotzdem durch das verschlammte Tal, aus welchem Reto
zurückgekommen war. So ging es von vorne Los. Wieder das grosse
Vaddi hoch. Meist zu fuss, das Bike schiebend oder tragend. Die
Gruppe Verteilte sich schnell. Nach einer Stunde Riss es auch Reto,
durch den Schlamm tretend, den Wechsel ab. Sämi schloss auf und
sie verliessen nach weiteren zwei Stunden Fussmarsch das Tal und
kletterten auf ein Gebirge und fanden die Piste. Abwechselnd
schleppten sich die beiden ab und fanden nach dreissig Kilometer
in einem Dorf das nötige Werkzeug für die Reparatur. Mit 2.5
Stunden Rückstand auf die Spitze, an zehnter Stelle liegend,
erreichten sie den zweiten Posten. Der Veranstalter markierte eine
Woche zuvor noch die nun fehlende Strasse. Er war über diese
schwierige Situation beunruhigt. Er ordnete eine Zwangspause von
sieben Stunden an, um die noch folgenden Teilnehmer aufschliessen
zu lassen. Hier begann für Reto und Sämi die Aufholjagd.
Zweieinhalb Stunden nach der Spitze wurden sie morgens um 5.30 Uhr
wieder ins Rennen gelassen. Am folgenden Tag konnten sie den
Rückstand um 2 Stunden verkürzen. Vor ihnen lagen nur noch
Sebastiano und Daniele. Diese überholten sie in der folgenden
Nacht. Die letzten 270 Kilometer fuhren sie an der Spitze und
gelangten mit einem Vorsprung von 2.5 Stunden, nach 61 Stunden,
gesund, zufrieden und einmal mehr fasziniert von den
unvergesslichen Eindrücken ins Ziel. Und in den folgenden 28
Stunden kamen auch die restlichen Fahrer an. Wie glücklich alle
Teilnehmer über das tolle Erlebnis sind, ist aus den Berichten auf
der Home Page
www.naturaid.com zu lesen. In Italienisch.

Am kommenden Sonntag, 26.
Oktober sind alle herzlich eingeladen, beim Grillplausch von Sämis
Veloshop, mit ihnen diesen Sieg zu Feiern. Ab zehn Uhr Morgens in
der Hilfiker Waldhütte.
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NEWS 2007
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7/11/07
Gli amici
Reto e Sämi
mandano un ringraziamento a tutti. Veramente 2 grandi atleti.
Leibe Freunde von
Naturaid
Wir hoffen es geht euch allen gut. Es wahr eine schöne zeit mit
euch zusammen. Aber leider viel zu kurz. Gerne hätten wir auch
noch die letzten Tage mit euch verbracht. Hoffentlich hattet ihr
noch viel Spass. Wir haben mit Raffaele ein eindrückliches Rennen
gefahren und Tausend schöne Bilder in bester Erinnerung. Sind mit
auch mit glück gut ins Ziel gekommen. Euch bei nächster
Gelegenheit wieder zu treffen würde uns sehr Freuen.
Liebe Grüsse Reto und Sämi
La loro traduzione:
Corpo degli amici di Naturaid speriamo che vada bene a voi
tutti. Esso truely un tempo che bello con voi insieme. Ma
purtroppo molto troppo brevemente. Vi avremmo speso felice ancora
inoltre gli ultimi giorni con. Eventualmente li ha avuti ancora
molto divertimento. Abbiamo guidato con Raffaele un corrente
impressionante ed alle immagini belle di migliaia nella memoria
migliore. Con anche con fortuna nell'obiettivo è venuto bene. Noi
molto che è pleased li verremmo a contatto ancora all'occasione
seguente. Amore dei saluti Reto e Saemi
e un loro racconto
pubblicato:
Sieg für Koller und Burkart am 700
Kilometer non stopp Bike-Rennen in Marokko
Das 700 Kilometer non stop Bike-Rennen
in Marokko, über den Atlas. Es soll das härteste
Mountainbike-Rennen der Welt sein. Nach knapp 58 Stunden, davon
nur zwei Stunden Schlaf, gelangen
Sämi Burkart zusammen
mit den Vorjahressiegern Reto Koller und Rafaele Vercella als
erste ins Ziel. Nur fünf der achtzehn Teilnehmer beenden das
Rennen
Im vergangenen Jahr beteiligten
sich Reto Koller aus Büttikon und
Sämi Burkart aus
Villmergen, das erste Mal an dem Naturaid und ereichten bei
widerlichsten Wetterbedingungen nach 55 Stunden die vordersten
Plätze. Nur elf von dreiundzwanzig Teilnehmer/Innen kamen ins Ziel.
Es war ein unvergessliches Erlebnis und sollte auch einmalig
bleiben.
Doch diesen Sommer entschlossen sie
sich nochmals an dem verrückten Rennen des noch verrückteren
italienischen Veranstalters Maurizio Doros teilzunehmen. Ihre
Vorahnungen diesbezüglich wurden noch übertroffen und Doro der
keine Gnade mit den etwas Schwächeren kennt, wartete im Ziel und
quietschte vor Freude über sein nicht zu übertreffendes, härtestes,
schönstes, Rennen das es gibt.
Vorbereitung:
Sämi vom Veloshop aus Villmergen
und Reto machen jede Woche Ausfahrten mit ihren Freunden den
Montagsbikern aus Fi – Gö. Ihr Trainingsplan ist nicht in einem
Schulbüchlein zu finden. Sie biken einfach gern und das, wenn es
sein muss, auch etwas länger und mehr. Das Lieblingsgetränk ist
Weizenbier, und essen tun sie alles, ausser das was die Sportwelt
empfiehlt. Reto ist durchs Jahr an einigen Langstreckenrennen in
den ersten Rängen anzutreffen. Sein bisher grösster Erfolg dieses
Jahr, war der Sieg am 12 Stunden-Rennen im deutschen Todnau. Sämi
durchs Jahr etwas weniger aktiv, bereitete sich dann nur speziell
auf das Rennen in Marokko vor. Er unternahm mehrere bis 12
stündige Touren möglichst ohne essen.
Bikes und Ausrüstung:
Die gefederten Bikes wiegen voll
gepackt 25 Kilo. 3.5 Liter Wasser, 8000 Kalorien Essen (Salami,
Thon und Biberli). Schlafsack, Kleider für jedes Wetter ( -10° -
+35° ), Werkzeug, rep. Material und Rettungsutensilien.
Rennbericht: Tanzender Horizont
Nach der Ankunft in Marakesch
wurden wir nach Azilal, dem Startort überführt. Es war ein
freudiges Wiedersehen. Zwölf der letztjährigen Teilnehmer/Innen
waren wieder mit dabei. Bei einem Angewöhnungstag, wurde das
persönliche Material kontrolliert und der Veranstalter Maurizio
übergab uns die Karte und die Wegbeschreibung. Bei 672 Kilometer
und 12000 Höhenmeter sind zehn Posten anzufahren. Zielschluss nach
88 Stunden. Dann erklärte er die schwierigsten Abschnitte. Zum
Beispiel, mit den Händen wild umherfuchtelnd, dass es nach Posten
8, über die 30 Kilometer Steinwüste dutzende Abzweigungen gibt.
Man sich aber nicht ablenken lassen soll und einfach ungefähr
südliche Richtung beibehalten soll. Markierungen fehlen.
Morgens um vier Uhr war der Start.
Reto, Rafael und Mauro fuhren zusammen. Raffael reparierte nach
dem ersten Posten einen Reifendefekt. Erholte sich aber von der
Nervosität nur schwer und musste die zuvor auf ihn wartenden
ziehen lassen. Mauro machte nun ein zu hohes Tempo und übergab
sich vor Posten zwei.(Anergui) Gemütlich ging es nun an die
viertausend Höhenmeter. Reto wartete oft auf den angeschlagenen
Mauro.
Sämi wollte seinem letzt jährigen
Rezept folgen und ging ganz gemächlich ins Rennen. Mit einer
halben Stunde Rückstand auf die Führenden verlies er den ersten
Posten. Der folgende steinige Weg durch eine tiefe Schlucht,
erlaubte leider kein gemütliches und besonnenes fahren mehr. Beim
zweiten Posten traf er Rafael. Am Boden liegend mit einer Zwiebel
vor der Nase mit Magenproblemen. Er raffte sich während Sämis
kurzer Pause auf und gemeinsam ging es weiter über einen schwer zu
fahrenden Pass mit aufgelockerter Erde von Baumaschinen. Wieder
Nacht geworden kreuzten sie vor Posten drei (Cherket) die
Führenden Reto und Mauro. Nach 30 Minuten Pause, folgten sie dem
Führungsduo. 1700 Steigungsmeter und 105 Kilometer standen bis zum
nächsten Posten bevor. Nach 10 Kilometer treffen sie auf den ihnen
entgegenlaufenden Reto. Ein aufgeschnittener Pneu und defekte
Schläuche zwangen ihn zur Rückkehr. Nach erfolgreicher Reparatur
gelangte das Trio um 5 Uhr morgens zum 4. Posten.(Agoudal) Doch
der allein weggefahrene Mauro war dort noch nicht eingetroffen.
Nach 25 Stunden, hatten sie 319
Kilometer und 6800 Höhenmeter zurückgelegt, und gönnten sich zwei
Stunden Schlaf. In dieser Zeit traf auch Mauro ein. Er
blieb aber, als sie aufbrachen zurück. Es fing an zu regnen und zu
schneien. Bei starkem Wind, knapp vor dem höchsten Pass auf 2925
Meter war der Boden so aufgeweicht, dass man die Bikes tragen
musste. In einer Hütte machte ein Berber ein Reisigfeuer. Die
Handschuhe konnten trocknen. Nach einer tollen Abfahrt gelangte
man im Süden des Atlas in die Wärme. Doch der Tag schien kurz. Die
Natur bot ein fantastisches Schauspiel. Nach der Dades Schlucht
und noch einem Pass ging es durch eine weitere Steinwüste. In
Boumales Dades war es wieder Nacht. Reto fuhr in den Steigungen
immer etwas voraus und studierte das Road Book und steuerte das
Trio durch die Gegend. Nach dem Tizi Pass folgte eine extrem
schwierige Abfahrt. Ein Stunde für die tausend Meter brauchten die
drei Führenden. Der Posten 8.um 4 Uhr morgens. Ein Haus in der
Steinwüste 30 Kilometer nördlich von Nekob Die Berber stehen auf
und kochen Reis. Gestärkt geht es weiter in den kommenden Tag
hinein. In Nekob essen sie einen Apfel und sehnen sich nach dem
Ziel. Ha, nur noch ca.100 Kilometer. Angesichts der nur noch 1000
Höhenmeter, hoffen sie auf eine etwas schnellere Fahrt. Doch weit
gefehlt! Da gibt es kein rollen, sondern nochmals einen fast zehn
stündigen Kampf über eine nicht enden wollende Steinpiste. Mit
knapp 58 Stunden erreichen sie das Ziel in Agdz. Sie sind seit den
zwei Stunden Schlaf in Agoudal 31 Stunden unterwegs gewesen. Aber
die Freude über den gemeinsamen tollen Sieg ist riesig. Und beim
warten auf das Bier, das nie kam, erzählten sie über ihre
Eindrücke. Sämi sagte er habe bei der Abfahrt vom Tizi Pass
Halluzinationen gehabt. Sei oft so müde gewesen, dass er nicht
mehr wusste wer seine zwei Begleiter waren. Als Reto erzählte,
dass bei der Fahrt über das Hochplateau, der helle Nachthimmel, in
seinen Augen wie ein Balken immer unter den Horizont gesprungen
sei, stimmten dem auch Rafael und Sämi bei. Denn das hatten auch
sie gesehen. Mauro folgte mit einer Stunde Rückstand und nach
Mitternacht, traf Daniele ein. Am nächsten Mittag erreichten
Bruno, Mirco und Marco das Ziel. Die restlichen Fahrer/Innen
wurden nicht gewertet. Sie blieben nach dem zweiten Posten im
Schlamm stecken, oder andere mussten abkürzen um ins Ziel zu
gelangen. Es gehört halt auch Glück zum Sieg. infos unter
www.naturaid.com (nur italienisch ist Aktiv) |
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Ore 13.23 21 novembre 2006
Rang
1 und 2 bei 55 Stunden Nonstop rennen in Maroko
Reto Koller und Sämi Burkart folgten
der Ausschreibung eines Rennens in Maroko. 700 km mit 11.000
Höhenmeter, in möglichst kurzer zeit zu bewältigen.
Das ganze mit einem
voll bepackten Bike mit 21 Kilo Gewicht.
Im vergangenen Frühling
war im deutschen Bike Magazin ein bericht über ein Nonstop rennen
bei welchem die Siegerzeit bei 56 Stunden lag. Im internet auf der
Seite des Italienischen Veranstalters Maurizio Doro unter
www.naturaid.com , fanden sie weitere Informationen. Gepäck:
Kleider essen Schlafsack Getränk, müssen selbst transportiert
werden. Wasser kann mann alle 60 bis 120 Kilometer Nachfüllen.
Nach 88 Stunden ist Zielschluss. Der Sieger hatte nur vier
Eineinhalbstündige pausen gemacht. Ein fast unvorstellbares
unternehmen schien das zu Sein. Was eine Gruppe Italiener und ein
deutscher Reporter schon geschafft hatten Sollte doch für sie auch
möglich sein. Mit der Hoffnung einfach nur ins Ziel zu kommen
Reisten sie nach Maroko.
Am fünften November
Trafen sie fünfzehn Italiener fünf Italienerinnen und ein Franzose
in Marakesch am Flughafen. Gemeinsam reiste man in Bussen zum
Start Ort Azilal, am Fuse des Atlasgebirges. Nach einem
Angewöhnungstag mit Velo zusammenbauen, Streckeninformationen
Einschreibung, Materialkontrolle und Gemeinsamem Essen Startete
das Rennen Am Dienstag Früh um fier Uhr. Es musste auf eine
Alternativrute gewechselt werden, Da die geplante Stecke über den
Atlas in die Sahara, wegen der vielen Regenfälle nicht passierbar
war. 560 Kilometer und 11000 Höhenmeter Standen nun bevor.
Maroko.
Wetter Land und
Leute.
Ein kaum vorstellbares
natur Erlebniss bot sich den Teilnehmern. Die Strassen Pisten und
Pfade führten über liebliche hügelige Landschaften, steinige
Gebirgsketten, über braune Erde mit tiefen Wasserfurchen, an
mehrfarbigen Erdschichten vorbei. Tosenden Wassefälle, riesige
tiefblaue Seen mit vielen armen, Ganze Thäler und Felder welche
nur aus Wasser bestanden. Schaf und Geisenherden Tromedare und
Hüner. Dann immer und überal traf mann wieder Menschen, zu fuss
auf oder mit Eseln. Zum Gruss hoben sie die hand, nickten mit dem
kopf, oder manche sagten Bon Jour Die tiefer gelegenen Dörfer sind
aus Lehm gebaut und sind kaum zu erkennen in der gleichfarbigen
Umgebung. Im Gebirge sind teils grosse steinerne Häuser wie Burgen.
Wo Häuser sind gibt’s auch viele Hunde welche laut bellen und
einige jagen einem auch ausdauernd hinterher.
Fürs Rennen entschlossen sich die
beiden Freunde getrennte zu Fahren. Da Für Sämi wegen einer
Magenverstimmung ein Start gar erst in frage Stand.
Er fuhr erst mit den
hintersten los und konnte sich im verlauf des Rennens immer mehr
erholen. Reto Koller übernahm von Anfang an mit dem vorjahres
Zweiten Raffaele Verzella die Führung .82 Kilometer und gegen 2000
Höhenmeter bei Schnee und regen hatte man beim ersten Posten
hinter sich. Hier konnte man sich vor einem Unterstand an einem
Feuer etwas wärmen. Es
gab Suppe Tee Und Nutellabrot. 96 Kilometer Später, gab es in
einem Restaurant ein kleines Omlett zu ergattern. Weitere 42
Kilometer Später Die Ueberraschung. Reto und Raffael hatten bis zu
Posten drei schon zwei Stunden Vorsprung. Auf dem weg zu Posten
vier fuhren sie in die Nacht. Gelangten nach einem zwei stündigen
Aufstieg in eine schlammige Strasse und die Bikes waren so mit
schmutz verklebt, das für sie nur der weg zurück möglich war. Sie
mussten mit Wasserkesseln mühsam die Bikes vom Schmutz befreien.
Sieben Fahrer (auch Sämi) waren nun zu ihnen aufgerückt. Bei einer
Berberfamilie gab es Suppe Taschil und Tee. Man wickelte sich bis
in die Morgendämmerung in Wolldecken und versuchte es von Neuem.
Auch allen andern war nach dem Aufstieg klar, dass es hier in der
Nacht kaum ein durchkommen gegeben hätte. Mit tragen und Stossen
verbrachte man gegen zwei stunden bis man durch den schlimmsten
Morast durch war. Nach einer langen technisch schwierigen Abfahrt,
folgte eine etwas ungewohnten Flussdurchquerung. Bei Posten vier
gab es wieder die Möglichkeit bei einer Berberfamilie eine Suppe
zu essen. Reto und Raffael gönnten sich nur eine kurze Pause und
machten sich für weitere 67 Kilometer und 2000 Höhenmeter auf den
Weg. Nun fuhr man bald wider in die Nacht hinein. Wieder setzte
starker regen und Hagel ein. Die Strassen verwandelten sich in
strömende Bäche und man konnte oft im Wasser und Schlamm nur noch
vermuten auf dem richtigen weg zu sein. Im Hotel in der Bergstatt
Imichil Gab es Gasbeleuchtung und zwei warme Holzofen. Reto und
Raffael wärmten sich bei Suppe und Tee eineinhalb Stunden auf. Bis
zu dieser Zeit war noch niemand zu ihnen aufgerückt. Sie buchten
ein Zimmer. Dann fuhren sie 35 Kilometer und 500 Höhenmeter zum
Wendepunkt in Agudar und alles zurück. Doch auch nach diesen Fünf
Stündchen durch die Nacht, war nichts mit Schlafen im gebuchten
Zimmer. Sämi hatte sich im Hotel kurz aufgewärmt und folgte mit
drei stunden Rückstand. Auch Sebastiano mit Mauro und Später
Daniele folgten in dieser Nacht. Es ging um die ersten fünf Plätze.
Sämi war eine halbe Stunde gemütlich wie immer unterwegs, als
Mauro mit Sebastiano an ihm vorbei schossen. Nach einer weile
fühlten sie sich in Sicherheit. Da kein licht mehr von hinten kam.
Als ihnen in einem Dorf hunderte von Meter Hunde hinterher gejagt
wahren, fuhr Sämi ohne licht an ihnen vorbei. Es hatte aufgehört
zu regnen und teils beleuchtete der Mond die im Wasser glitzernde
Berglandschaft. Man fuhr nun durch drei Steinerne dunkle
Bergdörfer. Immer auf der Suche nachdem richtigen weg. Die die
Piste verlor sich oft in Riesigen Wasserebenen. (Reto und Raffael
riefen einmal als sie nur noch Wasser um sich hatten hallo in die
Nacht hinaus und es erschien aus dem nichts jemand und zeigte die
Richtung). Es begann nun weis zu werden, die Umgebung ,aber man
fühlte sich so Warm, „mit Ausnahme der nassen Füsse“. Unter den
Reifen oder beim durchwaten von Schlamm krachte nun die oberste
Eisschicht Leise. Dann endlich die blaue Tür im Steinhaus mit dem
Namen Hotel Ibrahim. Der Wendepunkt. Sämi Unterschrieb nur Schnell
und kehrte um. Die Verfolger machten eine kurze Pause. Auf dem
Rückweg kreuzten die drei den aufsteigenden Daniele. Fünf
Kilometer vor dem Hotel in Imichil, überholten Mauro und
Sebastiano Sämi. Er war daran Seinen Sechsten platten zu
Reparieren. Diesmal ein zerschnittener Pneu. Der Velomech hatte
sich mit den leichtesten erhältlichen Reifen an den Start Gewagt.
„Ob er es wieder versucht?“ Mit zehn Minuten Rückstand traf er im
Hotel ein, zog sich trockene Socken an füllte die Wasserflaschen,
As etwas aus dem Profiantsack, legte sich fünf Minuten vor den
Ofen und dann war er wieder auf dem weg. Noch 140 Kilometer und
zwei tausend Steigungsmeter Standen bevor. Mauro und Sebastiano
Schauten dem geschehen ungläubig zu und folgten eine Stunde Später.
Die Führenden Reto und Raffael gönnten sich auch keine Lange
pause. Sie hatten sich um halb drei, Zweieinhalb Stunden vor Sämi
auf den weg gemacht. Reto Kämpfte bei der Thalabfahrt in der
Dunkelheit mit starker Müdigkeit, bis in ein hinterherjagender
Hund zu Sturz Brachte. Danach ging es gut. Nach dem letzten Posten,
62 Kilometer vor dem Ziel Trennte Sämi nur noch eine Stunde von
den Führenden. Mit 54 Stunden und 33 Minuten gelangte Reto mit dem
Italiener Raffael als erstes ins Ziel. 30 Minuten später hatte es
auch Sämi geschafft und wurde als zweiter Gewertet. 100 Minuten
später folgten Mauro und Sebastiano und viel später noch einige
wenige. Zehn Minuten vor Zielschluss (88 Stunden) gelangte auch
die einzige sich noch im rennen befindende Frau Ausilia Vistarini
ins Ziel. Die Nässe die Kälte und der Schlamm machten die dritte
Ausführung vom Natutaid zum Schwierigsten Rennen. Nicht einmal die
Hälfte erreichte Regulär das Ziel. Doch bei der Siegerehrung waren
alle wieder eins und man freute sich und Lachte über das verrückte
erlebte. |
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