FOTO  CLASSIFICA

NEWS 2008



5/11/08

Saluti dalla Svizzera sämi und Reto"

Nach 61 Stunden gewinnen Reto Koller und Sämi Burkart das 620 Kilometer Bike Rennen in Marocco.

Nach 140 von 620 Kilometern riss Reto, in Führung liegend, im Schlamm den Wechsell ab. Sämi schloss auf und abwechselnd schleppten sie das Bike 30 Kilometer durch die Steinwüste von Timusinie bis Toumuret, wo sie reparieren konnten. An 10. Stelle liegend und mit 2.5 Stunden Rückstand traten sie die Aufholjagd an.

Die Philosophie des Naturaid (700 Kilometer non Stopp rennen) ist für Aussenstehende kaum verständlich. Wo liegt das Vergnügen, bis 88 Stunden mit möglichst wenig Pause in schwierigstem Gelände, bei möglichen Temperaturen von -10° - +35°, ein Bike Rennen mit 10 Kilogramm Gepäck zu fahren?

Ist es ist die Schönheit der Wüste, das gewaltige Atlas Gebirge, die Flüsse, Täler, die Menschen, ihre Behausungen, das Licht, die Schatten, die Nacht, der Sternenhimmel, die Einsamkeit, die Weite, die am Morgen wärmende Sonne, der heisse Tag und wieder der kühlende Abend? Oder die Illusion etwas Grosses zu tun? Durchaus empfindet man während des langen Rennens immer wieder gute, aufheiternde, sensationelle Momente. Alle fünf bis zehn Stunden gibt es drei Liter Wasser. Vielleicht kann man etwas zu Essen kaufen. Sonst ernährt man sich aus dem obligatorischen mitzuführenden Vorrat von 8000 Kalorien. Die meisten, die einmal teilgenommen haben kommen wieder. Dieses Jahr 16 Italiener, zwei Italienerinnen, zwei Belgier und zwei Schweizer.

Der italienische Veranstalter Maurizio Doro teilte uns schon vor dem Rennen mit, dass es die letzte Veranstaltung in Marocco sei. Jedes Jahr hatte schlechtes Wetter die Teilnehmer in arge Schwierigkeiten gebracht und zu oft mussten viele aufgeben. Auch dieses Jahr wurde nach starken Regenfällen die vorbereitete Strecke unfahrbar. Doro verlegte den Startort in den Süden des Atlas Gebirges und improvisierte eine schöne Strecke mit 620 Kilometer und 7000 Höhenmeter. Der Startort war in Ait-Benhaddou, führte über eine Piste nach Ouarzazate,  verlief dreissig Kilometer nördlich des Dades Tals auf einem Hochplateau nach Boumaine du Dades, von da zweihundert Kilometer in südlicher Richtung durch die Jebel Wüste nach Zogora und anschliessend nördlich des Dra Tals ins Ziel nach Agdz. Nach einem Angewöhnungstag war der Start am Dienstag Morgen um vier Uhr. Reto und Sämi konnten sich auf der ersten Piste nach dem Start leicht absetzen. Auf den folgenden zehn Kilometer Asphalt schlossen vier Teilnehmer des Tour de Pansch Teams zu ihnen auf. Nach sechzig Kilometer überholte sie der Vorjahreszweite Mauro und Reto folgte ihm. Im folgenden Streckenabschnitt zeigte das Road Book wieder mal eine Flussüberquerung an. Das Führungsduo folgte einem breiten, noch feuchten Qertal, wo durchaus vor den schweren Regenfällen in den vergangenen Tagen einmal eine Piste hätte sein können. Nach sechs Kilometer riss Mauro den Wechsel ab und gab das Rennen auf. Reto zweifelte an der Korrektheit der Strecke und kehrte auch um. Zurück bei der Flussüberquerung entdeckte er die Spuren der Verfolger, welche jedoch in südlicher Richtung dem Fluss gefolgt waren. Schon nach drei Kilometer traf er auf diese. Unter ihnen auch Sämi. Doch auch sie waren auf dem Rückweg. Richtung Toumuret musste man trotzdem durch das verschlammte Tal, aus welchem Reto zurückgekommen war. So ging es von vorne Los. Wieder das grosse Vaddi hoch. Meist zu fuss, das Bike schiebend oder tragend. Die Gruppe Verteilte sich schnell. Nach einer Stunde Riss es auch Reto, durch den Schlamm tretend, den Wechsel ab. Sämi schloss auf und sie verliessen nach weiteren zwei Stunden Fussmarsch das Tal und kletterten auf ein Gebirge und fanden die Piste. Abwechselnd schleppten sich die beiden ab und fanden nach dreissig Kilometer in einem Dorf das nötige Werkzeug für die Reparatur. Mit 2.5 Stunden Rückstand auf die Spitze, an zehnter Stelle liegend, erreichten sie den zweiten Posten. Der Veranstalter markierte eine Woche zuvor noch die nun fehlende Strasse. Er war über diese schwierige Situation beunruhigt. Er ordnete eine Zwangspause von sieben Stunden an, um die noch folgenden Teilnehmer aufschliessen zu lassen. Hier begann für Reto und Sämi die Aufholjagd. Zweieinhalb Stunden nach der Spitze wurden sie morgens um 5.30 Uhr wieder ins Rennen gelassen. Am folgenden Tag konnten sie den Rückstand um 2 Stunden verkürzen. Vor ihnen lagen nur noch Sebastiano und Daniele. Diese überholten sie in der folgenden Nacht. Die letzten 270 Kilometer fuhren sie an der Spitze und gelangten mit einem Vorsprung von 2.5 Stunden, nach 61 Stunden, gesund, zufrieden und einmal mehr fasziniert von den unvergesslichen Eindrücken ins Ziel. Und in den folgenden 28 Stunden kamen auch die restlichen Fahrer an. Wie glücklich alle Teilnehmer über das tolle Erlebnis sind, ist aus den Berichten auf der Home Page www.naturaid.com zu lesen. In Italienisch.

Am kommenden Sonntag, 26. Oktober sind alle herzlich eingeladen, beim Grillplausch von Sämis Veloshop, mit ihnen diesen Sieg zu Feiern. Ab zehn Uhr Morgens in der Hilfiker Waldhütte.

 


 FOTO  CLASSIFICA

NEWS 2007



7/11/07

Gli amici Reto e Sämi mandano un ringraziamento a tutti. Veramente 2 grandi atleti.

Leibe Freunde von Naturaid

Wir hoffen es geht euch allen gut. Es wahr eine schöne zeit mit euch zusammen. Aber leider viel zu kurz. Gerne hätten wir auch noch die letzten Tage mit euch verbracht. Hoffentlich hattet ihr noch viel Spass. Wir haben mit Raffaele ein eindrückliches Rennen gefahren und Tausend schöne Bilder in bester Erinnerung. Sind mit auch mit glück gut ins Ziel gekommen. Euch bei nächster Gelegenheit wieder zu treffen würde uns sehr Freuen.

Liebe Grüsse Reto und Sämi

La loro traduzione: Corpo degli amici di Naturaid speriamo che vada bene a voi tutti. Esso truely un tempo che bello con voi insieme. Ma purtroppo molto troppo brevemente. Vi avremmo speso felice ancora inoltre gli ultimi giorni con. Eventualmente li ha avuti ancora molto divertimento. Abbiamo guidato con Raffaele un corrente impressionante ed alle immagini belle di migliaia nella memoria migliore. Con anche con fortuna nell'obiettivo è venuto bene. Noi molto che è pleased li verremmo a contatto ancora all'occasione seguente. Amore dei saluti Reto e Saemi

e un loro racconto pubblicato:

Sieg für Koller und Burkart am 700 Kilometer non stopp Bike-Rennen in Marokko

Das 700 Kilometer non stop Bike-Rennen in Marokko, über den Atlas. Es soll das härteste Mountainbike-Rennen der Welt sein. Nach knapp 58 Stunden, davon nur zwei Stunden Schlaf, gelangen Sämi Burkart zusammen mit den Vorjahressiegern Reto Koller und Rafaele Vercella als erste ins Ziel. Nur fünf der achtzehn Teilnehmer beenden das Rennen

Im vergangenen Jahr beteiligten sich Reto Koller aus Büttikon und Sämi Burkart aus Villmergen, das erste Mal an dem Naturaid und ereichten bei widerlichsten Wetterbedingungen nach 55 Stunden die vordersten Plätze. Nur elf von dreiundzwanzig Teilnehmer/Innen kamen ins Ziel. Es war ein unvergessliches Erlebnis und sollte auch einmalig bleiben.

Doch diesen Sommer entschlossen sie sich nochmals an dem verrückten Rennen des noch verrückteren italienischen Veranstalters Maurizio Doros teilzunehmen. Ihre Vorahnungen diesbezüglich wurden noch übertroffen und Doro der keine Gnade mit den etwas Schwächeren kennt, wartete im Ziel und quietschte vor Freude über sein nicht zu übertreffendes, härtestes, schönstes, Rennen das es gibt.

Vorbereitung:

Sämi vom Veloshop aus Villmergen und Reto machen jede Woche Ausfahrten mit ihren Freunden den Montagsbikern aus Fi – Gö. Ihr Trainingsplan ist nicht in einem Schulbüchlein zu finden. Sie biken einfach gern und das, wenn es sein muss, auch etwas länger und mehr. Das Lieblingsgetränk ist Weizenbier, und essen tun sie alles, ausser das was die Sportwelt empfiehlt. Reto ist durchs Jahr an einigen Langstreckenrennen in den ersten Rängen anzutreffen. Sein bisher grösster Erfolg dieses Jahr, war der Sieg am 12 Stunden-Rennen im deutschen Todnau. Sämi durchs Jahr etwas weniger aktiv, bereitete sich dann nur speziell auf das Rennen in Marokko vor. Er unternahm mehrere bis 12 stündige Touren möglichst ohne essen.

Bikes und Ausrüstung:

Die gefederten Bikes wiegen voll gepackt 25 Kilo. 3.5 Liter Wasser, 8000 Kalorien Essen (Salami, Thon und Biberli). Schlafsack, Kleider für jedes Wetter ( -10° - +35° ), Werkzeug, rep. Material und Rettungsutensilien.

Rennbericht: Tanzender Horizont

Nach der Ankunft in Marakesch wurden wir nach Azilal, dem Startort überführt. Es war ein freudiges Wiedersehen. Zwölf der letztjährigen Teilnehmer/Innen waren wieder mit dabei. Bei einem Angewöhnungstag, wurde das persönliche Material kontrolliert und der Veranstalter Maurizio übergab uns die Karte und die Wegbeschreibung. Bei 672 Kilometer und 12000 Höhenmeter sind zehn Posten anzufahren. Zielschluss nach 88 Stunden. Dann erklärte er die schwierigsten Abschnitte. Zum Beispiel, mit den Händen wild umherfuchtelnd, dass es nach Posten 8, über die 30 Kilometer Steinwüste dutzende Abzweigungen gibt. Man sich aber nicht ablenken lassen soll und einfach ungefähr südliche Richtung beibehalten soll. Markierungen fehlen.

Morgens um vier Uhr war der Start. Reto, Rafael und Mauro fuhren zusammen. Raffael reparierte nach dem ersten Posten einen Reifendefekt. Erholte sich aber von der Nervosität nur schwer und musste die zuvor auf ihn wartenden ziehen lassen. Mauro machte nun ein zu hohes Tempo und übergab sich vor Posten zwei.(Anergui) Gemütlich ging es nun an die viertausend Höhenmeter. Reto wartete oft auf den angeschlagenen Mauro.

Sämi wollte seinem letzt jährigen Rezept folgen und ging ganz gemächlich ins Rennen. Mit einer halben Stunde Rückstand auf die Führenden verlies er den ersten Posten. Der folgende steinige Weg durch eine tiefe Schlucht, erlaubte leider kein gemütliches und besonnenes fahren mehr. Beim zweiten Posten traf er Rafael. Am Boden liegend mit einer Zwiebel vor der Nase mit Magenproblemen. Er raffte sich während Sämis kurzer Pause auf und gemeinsam ging es weiter über einen schwer zu fahrenden Pass mit aufgelockerter Erde von Baumaschinen. Wieder Nacht geworden kreuzten sie vor Posten drei (Cherket) die Führenden Reto und Mauro. Nach 30 Minuten Pause, folgten sie dem Führungsduo. 1700 Steigungsmeter und 105 Kilometer standen bis zum nächsten Posten bevor. Nach 10 Kilometer treffen sie auf den ihnen entgegenlaufenden Reto. Ein aufgeschnittener Pneu und defekte Schläuche zwangen ihn zur Rückkehr. Nach erfolgreicher Reparatur gelangte das Trio um 5 Uhr morgens zum 4. Posten.(Agoudal) Doch der allein weggefahrene Mauro war dort noch nicht eingetroffen. Nach 25 Stunden, hatten sie 319 Kilometer und 6800 Höhenmeter zurückgelegt, und gönnten sich zwei Stunden Schlaf. In dieser Zeit traf auch Mauro ein. Er blieb aber, als sie aufbrachen zurück. Es fing an zu regnen und zu schneien. Bei starkem Wind, knapp vor dem höchsten Pass auf 2925 Meter war der Boden so aufgeweicht, dass man die Bikes tragen musste. In einer Hütte machte ein Berber ein Reisigfeuer. Die Handschuhe konnten trocknen. Nach einer tollen Abfahrt gelangte man im Süden des Atlas in die Wärme. Doch der Tag schien kurz. Die Natur bot ein fantastisches Schauspiel. Nach der Dades Schlucht und noch einem Pass ging es durch eine weitere Steinwüste. In Boumales Dades war es wieder Nacht. Reto fuhr in den Steigungen immer etwas voraus und studierte das Road Book und steuerte das Trio durch die Gegend. Nach dem Tizi Pass folgte eine extrem schwierige Abfahrt. Ein Stunde für die tausend Meter brauchten die drei Führenden. Der Posten 8.um 4 Uhr morgens. Ein Haus in der Steinwüste 30 Kilometer nördlich von Nekob Die Berber stehen auf und kochen Reis. Gestärkt geht es weiter in den kommenden Tag hinein. In Nekob essen sie einen Apfel und sehnen sich nach dem Ziel. Ha, nur noch ca.100 Kilometer. Angesichts der nur noch 1000 Höhenmeter, hoffen sie auf eine etwas schnellere Fahrt. Doch weit gefehlt! Da gibt es kein rollen, sondern nochmals einen fast zehn stündigen Kampf über eine nicht enden wollende Steinpiste. Mit knapp 58 Stunden erreichen sie das Ziel in Agdz. Sie sind seit den zwei Stunden Schlaf in Agoudal 31 Stunden unterwegs gewesen. Aber die Freude über den gemeinsamen tollen Sieg ist riesig. Und beim warten auf das Bier, das nie kam, erzählten sie über ihre Eindrücke. Sämi sagte er habe bei der Abfahrt vom Tizi Pass Halluzinationen gehabt. Sei oft so müde gewesen, dass er nicht mehr wusste wer seine zwei Begleiter waren. Als Reto erzählte, dass bei der Fahrt über das Hochplateau, der helle Nachthimmel, in seinen Augen wie ein Balken immer unter den Horizont gesprungen sei, stimmten dem auch Rafael und Sämi bei. Denn das hatten auch sie gesehen. Mauro folgte mit einer Stunde Rückstand und nach Mitternacht, traf Daniele ein. Am nächsten Mittag erreichten Bruno, Mirco und Marco das Ziel. Die restlichen Fahrer/Innen wurden nicht gewertet. Sie blieben nach dem zweiten Posten im Schlamm stecken, oder andere mussten abkürzen um ins Ziel zu gelangen. Es gehört halt auch Glück zum Sieg. infos unter www.naturaid.com (nur italienisch ist Aktiv)


Ore 13.23  21 novembre 2006

Rang 1 und 2 bei 55 Stunden Nonstop rennen in Maroko

Reto Koller und Sämi Burkart folgten der Ausschreibung eines Rennens in Maroko. 700 km mit 11.000 Höhenmeter, in möglichst kurzer zeit zu bewältigen. Das ganze mit einem voll bepackten Bike mit 21 Kilo Gewicht.

Im vergangenen Frühling war im deutschen Bike Magazin ein bericht über ein Nonstop rennen bei welchem die Siegerzeit bei 56 Stunden lag. Im internet auf der Seite des Italienischen Veranstalters Maurizio Doro unter www.naturaid.com , fanden sie weitere Informationen. Gepäck: Kleider essen Schlafsack Getränk, müssen selbst transportiert werden. Wasser kann mann alle 60 bis 120 Kilometer Nachfüllen. Nach 88 Stunden ist Zielschluss. Der Sieger hatte nur vier Eineinhalbstündige pausen gemacht. Ein fast unvorstellbares unternehmen schien das zu Sein. Was eine Gruppe Italiener und ein deutscher Reporter schon geschafft hatten Sollte doch für sie auch möglich sein. Mit der Hoffnung einfach nur ins Ziel zu kommen Reisten sie nach Maroko.

Am fünften November Trafen sie fünfzehn Italiener fünf Italienerinnen und ein Franzose in Marakesch am Flughafen. Gemeinsam reiste man in Bussen zum Start Ort Azilal, am Fuse des Atlasgebirges. Nach einem Angewöhnungstag mit Velo zusammenbauen, Streckeninformationen Einschreibung, Materialkontrolle und Gemeinsamem Essen Startete das Rennen Am Dienstag Früh um fier Uhr. Es musste auf eine Alternativrute gewechselt werden, Da die geplante Stecke über den Atlas in die Sahara, wegen der vielen Regenfälle nicht passierbar war. 560 Kilometer und 11000 Höhenmeter Standen nun bevor.

Maroko. Wetter Land und Leute.

Ein kaum vorstellbares natur Erlebniss bot sich den Teilnehmern. Die Strassen Pisten und Pfade führten über liebliche hügelige Landschaften, steinige Gebirgsketten, über braune Erde mit tiefen Wasserfurchen, an mehrfarbigen Erdschichten vorbei. Tosenden Wassefälle, riesige tiefblaue Seen mit vielen armen, Ganze Thäler und Felder welche nur aus Wasser bestanden. Schaf und Geisenherden Tromedare und Hüner. Dann immer und überal traf mann wieder Menschen, zu fuss auf oder mit Eseln. Zum Gruss hoben sie die hand, nickten mit dem kopf, oder manche sagten Bon Jour Die tiefer gelegenen Dörfer sind aus Lehm gebaut und sind kaum zu erkennen in der gleichfarbigen Umgebung. Im Gebirge sind teils grosse steinerne Häuser wie Burgen. Wo Häuser sind gibt’s auch viele Hunde welche laut bellen und einige jagen einem auch ausdauernd hinterher.

Fürs Rennen entschlossen sich die beiden Freunde getrennte zu Fahren. Da Für Sämi wegen einer Magenverstimmung ein Start gar erst in frage Stand. Er fuhr erst mit den hintersten los und konnte sich im verlauf des Rennens immer mehr erholen. Reto Koller übernahm von Anfang an mit dem vorjahres Zweiten Raffaele Verzella die Führung .82 Kilometer und gegen 2000 Höhenmeter bei Schnee und regen hatte man beim ersten Posten hinter sich. Hier konnte man sich vor einem Unterstand an einem Feuer etwas wärmen. Es gab Suppe Tee Und Nutellabrot. 96 Kilometer Später, gab es in einem Restaurant ein kleines Omlett zu ergattern. Weitere 42 Kilometer Später Die Ueberraschung. Reto und Raffael hatten bis zu Posten drei schon zwei Stunden Vorsprung. Auf dem weg zu Posten vier fuhren sie in die Nacht. Gelangten nach einem zwei stündigen Aufstieg in eine schlammige Strasse und die Bikes waren so mit schmutz verklebt, das für sie nur der weg zurück möglich war. Sie mussten mit Wasserkesseln mühsam die Bikes vom Schmutz befreien. Sieben Fahrer (auch Sämi) waren nun zu ihnen aufgerückt. Bei einer Berberfamilie gab es Suppe Taschil und Tee. Man wickelte sich bis in die Morgendämmerung in Wolldecken und versuchte es von Neuem. Auch allen andern war nach dem Aufstieg klar, dass es hier in der Nacht kaum ein durchkommen gegeben hätte. Mit tragen und Stossen verbrachte man gegen zwei stunden bis man durch den schlimmsten Morast durch war. Nach einer langen technisch schwierigen Abfahrt, folgte eine etwas ungewohnten Flussdurchquerung. Bei Posten vier gab es wieder die Möglichkeit bei einer Berberfamilie eine Suppe zu essen. Reto und Raffael gönnten sich nur eine kurze Pause und machten sich für weitere 67 Kilometer und 2000 Höhenmeter auf den Weg. Nun fuhr man bald wider in die Nacht hinein. Wieder setzte starker regen und Hagel ein. Die Strassen verwandelten sich in strömende Bäche und man konnte oft im Wasser und Schlamm nur noch vermuten auf dem richtigen weg zu sein. Im Hotel in der Bergstatt Imichil Gab es Gasbeleuchtung und zwei warme Holzofen. Reto und Raffael wärmten sich bei Suppe und Tee eineinhalb Stunden auf. Bis zu dieser Zeit war noch niemand zu ihnen aufgerückt. Sie buchten ein Zimmer. Dann fuhren sie 35 Kilometer und 500 Höhenmeter zum Wendepunkt in Agudar und alles zurück. Doch auch nach diesen Fünf Stündchen durch die Nacht, war nichts mit Schlafen im gebuchten Zimmer. Sämi hatte sich im Hotel kurz aufgewärmt und folgte mit drei stunden Rückstand. Auch Sebastiano mit Mauro und Später Daniele folgten in dieser Nacht. Es ging um die ersten fünf Plätze. Sämi war eine halbe Stunde gemütlich wie immer unterwegs, als Mauro mit Sebastiano an ihm vorbei schossen. Nach einer weile fühlten sie sich in Sicherheit. Da kein licht mehr von hinten kam. Als ihnen in einem Dorf hunderte von Meter Hunde hinterher gejagt wahren, fuhr Sämi ohne licht an ihnen vorbei. Es hatte aufgehört zu regnen und teils beleuchtete der Mond die im Wasser glitzernde Berglandschaft. Man fuhr nun durch drei Steinerne dunkle Bergdörfer. Immer auf der Suche nachdem richtigen weg. Die die Piste verlor sich oft in Riesigen Wasserebenen. (Reto und Raffael riefen einmal als sie nur noch Wasser um sich hatten hallo in die Nacht hinaus und es erschien aus dem nichts jemand und zeigte die Richtung). Es begann nun weis zu werden, die Umgebung ,aber man fühlte sich so Warm, „mit Ausnahme der nassen Füsse“. Unter den Reifen oder beim durchwaten von Schlamm krachte nun die oberste Eisschicht Leise. Dann endlich die blaue Tür im Steinhaus mit dem Namen Hotel Ibrahim. Der Wendepunkt. Sämi Unterschrieb nur Schnell und kehrte um. Die Verfolger machten eine kurze Pause. Auf dem Rückweg kreuzten die drei den aufsteigenden Daniele. Fünf Kilometer vor dem Hotel in Imichil,  überholten Mauro und Sebastiano Sämi. Er war daran Seinen Sechsten platten zu Reparieren. Diesmal ein zerschnittener Pneu. Der Velomech hatte sich mit den leichtesten erhältlichen Reifen an den Start Gewagt. „Ob er es wieder versucht?“ Mit zehn Minuten Rückstand traf er im Hotel ein, zog sich trockene Socken an füllte die Wasserflaschen, As etwas aus dem Profiantsack, legte sich fünf Minuten vor den Ofen und dann war er wieder auf dem weg. Noch 140  Kilometer und zwei tausend Steigungsmeter Standen bevor. Mauro und Sebastiano Schauten dem geschehen ungläubig zu und folgten eine Stunde Später. Die Führenden Reto und Raffael gönnten sich auch keine Lange pause. Sie hatten sich um halb drei, Zweieinhalb Stunden vor Sämi auf den weg gemacht. Reto Kämpfte bei der Thalabfahrt in der Dunkelheit mit starker Müdigkeit, bis in ein hinterherjagender Hund zu Sturz Brachte. Danach ging es gut. Nach dem letzten Posten, 62 Kilometer vor dem Ziel Trennte Sämi nur noch eine Stunde von den Führenden. Mit 54 Stunden und 33 Minuten gelangte Reto mit dem Italiener Raffael als erstes ins Ziel. 30 Minuten später hatte es auch Sämi geschafft und wurde als zweiter Gewertet. 100 Minuten später folgten Mauro und Sebastiano und viel später noch einige wenige. Zehn Minuten vor Zielschluss (88 Stunden) gelangte auch die einzige sich noch im rennen befindende Frau Ausilia Vistarini ins Ziel. Die Nässe die Kälte und der Schlamm machten die dritte Ausführung vom Natutaid zum Schwierigsten Rennen. Nicht einmal die Hälfte erreichte Regulär das Ziel. Doch bei der Siegerehrung waren alle wieder eins und man freute sich und Lachte über das verrückte erlebte.